Das Modul Praxisarchiv PLUS lagert speicherintensive Dateien aus und erhöht damit die Geschwindigkeit bei der Durchführung einer Datensicherung.
Mit jeder Nutzung von EPIKUR wächst die Datenbank weiter an. Da standardmäßig bis zu 10 Datenbanksicherungen aufbewahrt werden, vervielfacht sich der benötigte Speicherplatz entsprechend. Archivieren von Patienten oder Benutzern reduziert die Datenmenge nicht, da diese Datensätze nur ausgeblendet, aber nicht gelöscht werden. Eine echte Verkleinerung der Datenbank ist nur durch Löschen möglich.
Praxisarchiv PLUS sorgt dafür, dass große Datenmengen aus der Datenbank ausgelagert werden, ohne dass Informationen verloren gehen. Dadurch bleiben Datenbanksicherungen kleiner und schneller zu erstellen.
Wesentliche Funktionen:
Beim Erstellen einer Datenbanksicherung prüft EPIKUR automatisch, ob ein Archivordner sinnvoll ist.
Nach Aktivierung des Moduls wird im EPIKUR‑Verzeichnis ein Ordner archive angelegt.
EPIKUR lagert alle archivierbaren Dateien (z. B. ältere Dokumente) in diesen Ordner aus.
Bei jeder neuen Sicherung wird geprüft, ob im Zielverzeichnis bereits ein Archiv vorhanden ist.
Falls nicht, wird der Archivordner dorthin kopiert.
So bleibt jede Sicherung vollständig, ohne die Datenbank unnötig aufzublähen.
Um eine Datenbank wiederherzustellen, die mit Praxisarchiv PLUS gesichert wurde, müssen alle zugehörigen Dateien vorhanden sein:
die eigentliche Datenbanksicherungsdatei: \.backup.eaf*
alle Archivdateien: PraxisArchiv[n].eaf
Wichtig ist, dass die Ordnerstruktur unverändert bleibt. Nur dann kann EPIKUR die ausgelagerten Archivdaten korrekt einlesen und wieder anzeigen.
deutlich kleinere Datenbanksicherungen
schnellere Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse
langfristig weniger Speicherbedarf
vollständige Daten bleiben erhalten, nur ausgelagert
Stand: 05.03.2026 ND