In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie das Behandlungsende zurücknehmen, wenn Sie einen Patienten ungeplant weiterbehandeln. Bitte lesen Sie sich den Artikel vor einer Handlung bis zum Schluss durch.
Um ein in den Patientendaten bereits hinterlegtes Behandlungsende wieder rückgängig zu machen, muss zuerst die Pseudoziffer 88130 oder 88131 (Therapieende) aus der Leistungshistorie in der Patientenakte gelöscht werden. Wurde der Schein schon abgerechnet, muss er manuell auf unabgerechnet gestellt werden, indem man ihn auswählt und in der Aktionsleiste rechts auf Bearbeiten klickt:

Anschließend löschen Sie die Pseudoziffer für das Therapieende aus der Leistungshistorie und setzen den Schein wieder auf abgerechnet. Stand der Schein bereits offen, muss an diesem nichts verändert und ausschließlich das Therapieende gelöscht werden.
Nun muss der Patient zurückgesetzt werden. Diese Funktion finden Sie über die Patientenakte oben links in dem Menü Patient mit dem Eintrag Patient zurücksetzen:

Das dabei anzugebene Datum muss dem Datum entsprechen oder aktueller sein, zu dem das Behandlungsende dieses Patienten in EPIKUR hinterlegt wurde. Wenn das Behandlungsende beispielsweise am 27.02.2025 eingetragen wurde, bestimmen Sie ein Datum, zu dem der Patient zurückgesetzt wird, optimalerweise einen Tag später, in diesem Beispiel also auf den 28.02.2025.
Indem Sie anschließend die inverse Funktion Patient wiederherstellen im Menü Patient nutzen, wird das zuvor eingetragene Behandlungsende nicht mehr in EPIKUR angezeigt:

Wenn Sie bei dem betroffenen Patienten extern gebuchte Sitzungen in den Patientendaten > Therapiedaten hinterlegt haben, müssen die Daten vor dem Zurücksetzen des Patienten notiert und nach dem Wiederherstellen der Patientendaten erneut in den Therapiedaten hinterlegt werden.
In diesem FAQ-Artikel finden Sie außerdem ein zusammenhängendes Video, welches den Vorgang, einen Patienten zurückzusetzen, ausführlich beschreibt: Eine neue Therapie beginnen