Virenprüfung in der ePA mit ClamAV
Die ePA hat keinen
eigenen Virenscanner, da die in der ePA verwendeten Dateiformate
normalerweise keine Viren übertragen können (Quelle BMG,
Stand März 2026). Zu Ihrem Schutz liefert EPIKUR jedoch den Open-Source
Virenscanner ClamAV in der Software mit. ClamAV ist standardmäßig aktiviert und
kommt zum Einsatz, wenn ein Dokument aus der ePA geöffnet oder heruntergeladen
wird. Erst wenn der Scan erfolgreich abgeschlossen und das Dokument als
unbedenklich eingestuft wurde, wird es dem Benutzer zugänglich gemacht.
Ab EPIKUR Version 26.2.1.0 können Sie im Administratorbereich unter Konnektor > Globale Einstellungen ClamAV für die ePA aktivieren bzw. deaktivieren und den von ClamAV zu verwendenden Port festlegen. Änderungen werden nach einem Neustart von EPIKUR wirksam.
Es erfolgt keine Virenprüfung von ePA-Dokumenten durch EPIKUR, wenn ClamAV deaktiviert ist.
Sollte ClamAV fehlerhaft arbeiten, werden unterschiedliche Meldungen
angezeigt. Bei allen Fehlermeldungen haben Sie zusätzlich zu den angegebenen Lösungsansätzen immer die Möglichkeit, das Dokument ohne ClamAV-Virenprüfung zu öffnen bzw. herunterzuladen.
Der ClamAV-Dienst startet noch. Der Status wird automatisch
erneut geprüft. Bitte versuchen Sie es später nochmals oder entscheiden Sie, ob
Sie ohne Virenprüfung fortfahren möchten.
Die Virenprüfung mit ClamAV ist derzeit nicht möglich. Ein
Neustart von EPIKUR kann helfen; je nach Ursache können jedoch weitere Maßnahmen
notwendig sein. Sie können unter Hilfe > Info > Verbindung prüfen sehen,
ob ClamAV verbunden ist. Auch haben Sie die Möglichkeit, das Dokument ohne
Virenscan zu öffnen oder herunterzuladen.
Der konfigurierte ClamAV-Port ist bereits belegt. Ändern Sie
den Port im Administratorbereich > Konnektor > Globale Einstellungen und
starten Sie EPIKUR neu.
Die erforderlichen Dateiberechtigungen fehlen. Prüfen Sie
diese im Ordner clamav im EPIKUR-Benutzerverzeichnis (Ordner Epikur4
(Einzelplatz) oder Ordner EpikurClient (Netzwerk)).
Sollten Sie anstatt ClamAV einen eigenen Virenscanner
nutzen, stellen Sie diesen so ein, dass der Temp-Ordner (Benutzerverzeichnis
Epikur4 (Einzelplatz) bzw. EpikurClient (Netzwerk)) in die Prüfung einbezogen
wird.